Hühnchenschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gebackene Hühnerschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gestern war Tobi auf dem Markt und hat Hühnchenschenkel und Paprika mitgebracht. Ich hatte auf Simply Recipes schon vor einer Weile das Rezept für die Sherry-Kartoffeln gefunden und da wir noch Sherry da haben, bin ich fix zu Hofer rüber und habe noch einen Sack Kartoffeln (verzeihung, Erdäpfel) besorgt. Herausgekommen ist das dann hier – und es war sehr lecker. Die Kartoffeln sind schön buttrig und werden durch den Sherry etwas süßlich – unsere Meinungen darüber sind gespalten, mir haben sie jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten:

2 Hühnerschenkel
500g Kartoffeln (festkochend)
Trockener Sherry
Butter
rote Paprika
Zwiebeln
Knoblauch
Sahne
frischer Thymian

Rezepte:

Die Sherry-Kartoffeln:

Sherry Potatoes Recipe | Simply Recipes

500g Kartoffeln waschen, in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. In einer Auflaufform schichten, jede Schicht salzen und pfeffern.
5 TL Butter langsam schmelzen, über die Kartoffeln gießen, 60ml trockenen Sherry drüber gießen. 30-40min offen backen, bis die oberen Kartoffeln leicht gebräunt und gar sind.

Die Hühnerschenkel:

…sind easy – zwei Schenkel waschen, gut trocknen, mit etwas Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cumin bestreuen und einmassieren. Pfanne mit Rapsöl (kein Olivenöl nehmen – das verbrennt bei hoher Hitze zu schnell!) heiß werden lassen, die Schenkel mit der Hautseite zuerst scharf anbraten und dann bei 180 Grad Umluft ca. 30min backen. Fertig. Wer will, kann auch vorher die Knochen auslösen (dafür sollte man aber einen relativ flexiblen Ausbeiner besitzen!), das Fleisch mit Pesto oder Kräuterfrischkäse bestreichen, zusammenfalten/-rollen und mit Rouladengarn oder -spießen fixieren. Dann braucht die Zubereitung im Ofen allerdings nur noch 15-20min.

Die Peperonata:

Paprika in mittelgroße Stücke schneiden, Zwiebeln in dicke Würfel oder Ringe. Beides bei mittlerer Hitze in die Pfanne (mit etwas Butter und Olivenöl) bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Eine gehackte oder durchgepresste Knoblauchzehe dazugeben. Mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen (getrockneter geht auch, entsprechend weniger nehmen – auch Oregano würde passen). Wenn die Paprika gar sind, einen Schuss Sahne dazu geben und einkochen lassen.
Wer hat, kann auch noch Cherrytomaten reinschmeißen. Creme fraiche statt Sahne schmeckt auch sehr lecker.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Kosten: gering


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Willkommen!

Fast hätte ich automatisch auf Englisch geschrieben, denn dies ist meine erster Blog auf Deutsch. Das wird zwar alle meine Freunde, die kein Deutsch sprechen, ausschließen, aber der Großteil kann’s dann ja doch.

Willkommen bei Kitchen Desasters!

Hier werden Tobi und ich (so gut wie) täglich von unseren Küchenabenteuern berichten, unsere Rezepte und Gerichte präsentieren und einfach ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Auf der Seite „Über uns“ findet ihr ein paar Hintergrundinfos über die Köche. Wir sind Studenten in Wien mit einer verhängnisvollen Leidenschaft für’s Kulinarische. Verhängnisvoll?! Naja, mit einem Studentenbudget einigermaßen aufwendig und anspruchsvoll zu kochen ist manchmal eine echte Herausforderung. Und wenn man morgens schon darüber nachdenkt und diskutiert was man zum Abendessen machen könnte, dann fühlt man sich manchmal echt, als hätte man einen Schuss. Und damit diese geringfügige Verrücktheit endlich mal einen Nutzen für andere Leute hat, könnt ihr euch unsere Werke nun hier anschauen.

Die Zutaten

Als ständiger Bestand sind da: ungefährt zigtausend Gewürze, von Cumin über Zitronenthymian bis hin zu thailändischen Currypasten; Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Balsamicoessig, Apfelessig, Reisessig, Sojasauce; Walnusspesto, Tomatenmark, Majo, Ketchup, Senf; frischer Rosmarin, frischer Thymian. Außerdem natürlich Butter, Milch, Joghurt, Sahne und/oder Creme fraiche, Zwiebeln, Kartoffeln, Äpfel, Käse, Schinken, Brot und so – wir sind immer gut ausgestattet und sollte Wien morgen einschneien, können wir bestimmt noch ein paar Wochen überleben. Wir kaufen bei Hofer, Spar Gourmet, Billa und auf dem Markt ein – am Liebsten auf dem Brunnen- und Naschmarkt.

Die Rezepte

Wir mischen Rezepte aus Kochbüchern, dem Internet, Tobi’s Erfahrungsbestand, unseren eigenen Kreationen und Anregungen aus Restaurants. Aktuell nutze ich die folgenden Kochbücher und -blogs:

Jamie’s Italy, Jamie’s America, Jamie at Home, Jamie does…, Cook with Jamie, Mastering the Art of French Cooking, So kocht Amerika, Simply Recipes Food and Cooking Blog, www.foodnetwork.com

Gekocht wird immer für zwei Personen, manchmal auch für mehr.