Carbonnades à la flamande

Carbonnades à la flamande


Carbonnade, ein belgischer Rindfleischtopf mit Bier, ist perfekt für die kalte Jahreszeit. Erstens ist er einfach zu machen und gut vorzubereiten, zweitens riecht die ganze Wohnung wunderbar und drittens schmeckt er fantastisch. Wir kochen heute für drei hungrige Menschen. Am Besten macht man es natürlich im Ofen da dort die Hitze gleichmäßiger ist, da aber unsere tolle Kasserole aus Gusseisen noch in Deutschland weilt, mache ich es auf dem Herd – klappt auch wunderbar.

1kg Rindsgulasch, in mittelgroße Stücke geschnitten und sehr gut getrocknet
600g Zwiebeln, in Halbringe geschnitten
3 Knoblauchzehen, durchgepresst oder kleingemanscht

Das Gulasch in reichlich Öl portionsweise auf beiden Seiten gut bräunen, herausnehmen und zur Seite stellen. Die Zwiebeln in dem Bratfett bei mittlerer Hitze anbraten bis sie glasig werden, etwa 10 Minuten. Den Knoblauch dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Topf erst die Hälfte des Gulaschs verteilen, darauf dann die Hälfte der Zwiebeln. Salzen und Pfeffern. Den Rest Fleisch und dann den Rest Zwiebeln schichten, wieder Salzen und Pfeffern. Nun in eine Teefilter 2 Lorbeerblätter, 1TL frischen Thymian und 3-4 Stängel Petersilie füllen, oben zubinden und zwischen die Fleischstücke schieben.
250ml starke Rinderbrühe oder -fond in der Bratpfanne aufkochen und eventuelle Bratrückstände abkratzen, 2 TL braunen Zucker reinrühren. In den Topf füllen. Dann ca. 500ml Bier (hell) reingießen, zum Kochen bringen, und dann bei mittlerer Hitze – so dass es grade köchelt – und gut zwei Stunden vor sich hin schmoren lassen. Schauen, ob das Fleisch schon richtig schön zart ist – ansonsten einfach weiter schmoren.

Wenn das Fleisch schön zart ist, die Sauce in einen kleinen Topf abgießen. 1,5 TL Stärke mit 2 TL Apfelessig (oder Weißweinessig) mischen und reinschlagen, aufkochen und 3-4 min köcheln bis die Sauce leicht abgebunden ist. Der Essig gibt der Sauce eine besondere Note.  Die fertige Sauce wieder über Fleisch und Zwiebeln gießen und nochmal heiß werden lassen.

Dazu passen besonders gut gebutterte Bandnudeln und ein großes Glas kaltes Bier. Guten Appetit!

Das Original-Rezept stammt aus „Mastering the Art of French Cooking“ von Julia Child, Louisette Bertholle und Simone Beck.

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