Veganes Thai-Curry mit Kokosmilch

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Gestern hatte ich mal wieder Lust auf was scharfes, samtiges mit viel Gemüse. Schon lange sehe ich das Fleisch nicht mehr als integralen Bestandteil eines Curries an – hauptsache, es ist leckeres Gemüse drin, das nicht totgekocht wurde. Aber wenn man es selber macht, kann man dafür ja Sorge tragen!

Für einen großen Teller Curry:

eine Zwiebel
150g Süßkartoffel
100g Karotte
100g Brokkoli
100g grüner Spargel
100g Zuckerschoten
2 TL Rote Thai-Curry Paste, z.B. von alnatura
200ml Kokosmilch
200ml Wasser
Salz

Da das Gemüse unterschiedliche Garzeiten hat, muss man ein mise en place vorbereiten, also alles vorher schnippeln und bereit stellen. Die Süßkartoffel und die Karotte werden geschält und in Würfel (mit ca. 1cm Kantenlänge) geschnitten. Die Zwiebel am Besten in feine Spalten schneiden. Vom Brokkoli gut 100g Röschen abtrennen, und mit den Zuckerschoten muss man erst Mal gar nix machen. Vom grünen Spargel die holzigen Enden abtrennen und dann in mundgerechte Stücke schneiden oder brechen. Süßkartoffel und Karotte können zusammen in eine Schüssel, Brokkoli und Spargel auch.

Jetzt geht’s los: in einem Topf einen TL neutrales Pflanzenöl oder Kokosfett (gesunde und leckere Alternative) erhitzen. Die Zwiebeln dazu geben und ein paar Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffel und Karotte rein, wieder ein paar Minuten anschwitzen. Jetzt kommt die Currypaste dazu, kurz umrühren und direkt die Kokosmilch und das Wasser (dazu einfach den Karton mit der Kokosmilch noch mal auffüllen) dazu geben. Prise Salz rein und erst mal 10-15min köcheln lassen bis das Gemüse fast gar ist. Wenn die Süßkartoffel weich ist, Brokkoli und Spargel dazu geben und den Deckel drauf setzen. Eventuell muss noch ein Schluck Wasser dazu, aber es macht nichts, wenn der Brokkoli nicht komplett in Flüssigkeit ist – er wird quasi auf dem Curry gedämpft. Wenn der Brokkoli dann bissfest ist, kommen auch die Zuckerschoten dazu. Jetzt dauert es noch wenige Minuten und das Curry ist fertig! Mit Salz abschmecken und servieren.

Fun Fact: vor einem Jahr hätte ich weder Karotte noch Brokkoli oder grünen Spargel zu „leckerem Gemüse“ gezählt und sie schon gar nicht als Hauptdarsteller in so einem Gericht gewählt. Tja, so ändern sich die Dinge!

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