Hummus-Wraps mit mediterranem Salat

 

Solche Wraps gibt es im Café Sol vor den Toren des Zion National Park in Utah. Ich erinnere mich daran wie ich letztes Jahr mit einem dicken, saftigen, vegetarischen Wrap am Fluss saß und die Sonne genoss. Das Balsamico-Dressing tropfte raus, aber das machte gar nichts.
Gestern habe ich frischen, leckeren Hummus gemacht – denn mein neuer Multizerkleinerer ist endlich angekommen! Wie schön, wenn man sich über so was noch freuen kann.. endlich wieder ein Gerät, das dicht ist und womit man im Handumdrehen leckere Dips und Saucen zubereiten kann. Herrlich.

Diese vegetarischen Wraps sind super für einen lauen Sommerabend und vereinen zwei meiner liebsten Lebensmittel: Hummus und Feta. Man könnte sie aber auch fix veganisieren, anstelle von Feta könnte man Tofu nehmen oder „Tofu-Feta“ nach Scott Jurek’s Rezept machen. Habe ich noch nicht probiert, vielleicht probiert es ja von euch jemand aus?

Für einen dicken Wrap:

1 großen Tortilla-Wrap (den größten den es im Supermarkt gibt)
2-3 EL Hummus (gekauft oder selbst gemacht)
1/2 Romanasalatherz, oder eine ähnliche Menge Pflücksalat
6-7 Oliven
50g Feta 
einige Scheiben Gurke
einige Scheiben rote Zwiebel
2-3 Cherrytomaten 
Balsamicocreme 
Salz, Pfeffer

Anstelle von Tomaten und Zwiebeln in Scheiben habe ich ein paar dicke Kirschtomaten und eine halbe Zwiebel in den Mixer geworfen und zu einer feinen Salsa zerkleinert. Davon nahm ich einen EL für den Wrap.

Zuerst den Salat in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Die Oliven halbieren, den Feta zerkrümeln, die Gurke in halbe Scheiben schneiden und entweder die Cherrytomaten vierteln oder einen EL Tomaten-Zwiebel-Gemisch zum Salat geben. Alles mit einem Schuss Balsamicocreme sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack mischen und mindestens 10min durchziehen lassen.

Wenn der Salat schön durchgezogen ist, den Tortilla kurz im Backofen aufwärmen und dann mit dem Hummus bestreichen. Den Salat darauf verteilen und aufrollen. Und reinbeißen!

Burrito Bowl, mal anders

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Ich lese ja viele Rezepte im Internet. Es gibt so viele tolle Kochblogs, da kann man sich stundenlang vergnügen. Nicht selten finde ich dabei Rezepte, die ich quasi sofort machen muss. Heute war so ein Tag. Ich stolperte über ein Rezept für Creamy Avocado Rice und wusste direkt, das wird mein Abendessen – mit ein paar Zusätzen.

Als ich dann in der Küche stand hatte ich natürlich keine genauen Mengen mehr im Kopf, also hab ich’s einfach nach Gefühl gemacht. Da in dem Rezept was von burrito bowl stand (und ich sofort an Chipotle denken musste) habe ich eben eine Solche improvisiert – nur gesünder und vegan.

ca. 65-80g Reis
eine kleine Avocado
eine Limette
Koriander
1/2 Zwiebel
1/2 Dose Chilibohnen (besser noch wären schwarze Bohnen, findet man aber so schwer)
Tofu nach Geschmack

Zunächst muss der Reis gar werden. Ich bevorzuge hier die Wasser-Reis-Methode, koche also den Reis in viel Wasser und gieße ihn dann ab. Zum Reis kommt eine halbe Limette und eine gute Prise Salz.
Während der Reis kocht, zermansche ich die Avocado zusammen mit dem Saft einer halben Limette und etwas kleingehacktem Koriander. Quasi eine simple Guacamole.
Den Tofu – ich hatte noch japanische Bratfilets von Taifun die sehr lecker sind, die Pizza-Sorte von Taifun hätte aber besser gepasst, oder einfach normalen Tofu mit Tomatenmark, Cumin usw. marinieren – habe ich nur in Würfel geschnitten, weiter nix.

Die Chilibohnen in einem kleinen Topf erhitzen und eine halbe fein geschnittene Zwiebel unterrühren. Erhitzen und mit einer Gabel grob manschen.

Wenn der Reis gar ist, abgießen und direkt mit der Avocado mischen, so dass es schön cremig wird. Ohne Alles ist das jetzt schon lecker. In einen tiefen Teller etwas Salat geben. Den Rest einfach draufstapeln, Gabel rein, los geht’s!

Veganes Thai-Curry mit Kokosmilch

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Gestern hatte ich mal wieder Lust auf was scharfes, samtiges mit viel Gemüse. Schon lange sehe ich das Fleisch nicht mehr als integralen Bestandteil eines Curries an – hauptsache, es ist leckeres Gemüse drin, das nicht totgekocht wurde. Aber wenn man es selber macht, kann man dafür ja Sorge tragen!

Für einen großen Teller Curry:

eine Zwiebel
150g Süßkartoffel
100g Karotte
100g Brokkoli
100g grüner Spargel
100g Zuckerschoten
2 TL Rote Thai-Curry Paste, z.B. von alnatura
200ml Kokosmilch
200ml Wasser
Salz

Da das Gemüse unterschiedliche Garzeiten hat, muss man ein mise en place vorbereiten, also alles vorher schnippeln und bereit stellen. Die Süßkartoffel und die Karotte werden geschält und in Würfel (mit ca. 1cm Kantenlänge) geschnitten. Die Zwiebel am Besten in feine Spalten schneiden. Vom Brokkoli gut 100g Röschen abtrennen, und mit den Zuckerschoten muss man erst Mal gar nix machen. Vom grünen Spargel die holzigen Enden abtrennen und dann in mundgerechte Stücke schneiden oder brechen. Süßkartoffel und Karotte können zusammen in eine Schüssel, Brokkoli und Spargel auch.

Jetzt geht’s los: in einem Topf einen TL neutrales Pflanzenöl oder Kokosfett (gesunde und leckere Alternative) erhitzen. Die Zwiebeln dazu geben und ein paar Minuten anschwitzen. Dann die Süßkartoffel und Karotte rein, wieder ein paar Minuten anschwitzen. Jetzt kommt die Currypaste dazu, kurz umrühren und direkt die Kokosmilch und das Wasser (dazu einfach den Karton mit der Kokosmilch noch mal auffüllen) dazu geben. Prise Salz rein und erst mal 10-15min köcheln lassen bis das Gemüse fast gar ist. Wenn die Süßkartoffel weich ist, Brokkoli und Spargel dazu geben und den Deckel drauf setzen. Eventuell muss noch ein Schluck Wasser dazu, aber es macht nichts, wenn der Brokkoli nicht komplett in Flüssigkeit ist – er wird quasi auf dem Curry gedämpft. Wenn der Brokkoli dann bissfest ist, kommen auch die Zuckerschoten dazu. Jetzt dauert es noch wenige Minuten und das Curry ist fertig! Mit Salz abschmecken und servieren.

Fun Fact: vor einem Jahr hätte ich weder Karotte noch Brokkoli oder grünen Spargel zu „leckerem Gemüse“ gezählt und sie schon gar nicht als Hauptdarsteller in so einem Gericht gewählt. Tja, so ändern sich die Dinge!

Quinoa-Salat mit Avocado und Mango

ImageDieser Salat hat es in sich. Er ist nicht nur furchtbar gesund, sondern auch schrecklich lecker, schnell und einfach gemacht und prima zum Mitnehmen. Quinoa ist ein südamerikanisches Pseudo-Getreide, eigentlich sind es Samen. Vom Geschmack her ist er leicht nussig, ansonsten ähnlich wie Couscous oder Bulgur, mit dem Unterschied das Quinoa von Natur aus glutenfrei und sehr proteinreich ist. Macht diesen Salat für eure nächste Feier (Veganer und Vegetarier werden sich freuen) oder einfach zum Abendessen. Da ich momentan meist für eine Person koche, gebe ich die Mengen für eine gute Portion an – die lassen sich dann beliebig multiplizieren. Ich kaufe Quinoa von Alnatura.

100g Quinoa
1 kleine Avocado
1/2 Mango (je nach Größe, etwa 100g Fruchtfleisch)
zwei Frühlingszwiebeln
eine Tomate

Dressing:
1 EL Olivenöl
Saft einer halben Limette
gute Prise Cumin
Salz, Pfeffer

Als erstes wird der Quinoa zubereitet. Dazu in ein feines Sieb geben und mit heißem Wasser ordentlich waschen, so wird er später nicht bitter (ein Schritt, den ich bei meinen allerersten Quinoa-Versuchen ausgelassen hatte, danach habe ich das jahrelang nicht mehr probiert…). 250ml Wasser aufkochen und den Quinoa einrühren. Der muss jetzt so 20min köcheln, danach macht man den Deckel drauf und lässt ihn noch 10min ausquellen.

Während das Pseudo-Getreide vor sich hin kocht, kann man schon mal den Rest schnippeln. Avocado, Mango und Tomate in kleine Würfel schneiden, die Frühlingszwiebeln fein hacken, das Dressing anrühren (oder – wie ich es gerne mache – in einem Schraubglas schütteln). Wer mag, schneidet noch 50g Ziegenfeta. Dann schon mal die Zutaten mit dem Dressing vermischen und etwas durchziehen lassen.
Wenn der Quinoa fertig ist, einfach auf einen tiefen Teller geben und den Rest obendrauf. Mischen, essen, glücklich lächeln.