Kürbis-Nudel-Auflauf mit Gorgonzola

Kürbis-Nudel-Auflauf mit Speck, Gorgonzola und Salbei


Von der Kürbis-Lauch-Lasagne letzte Woche war natürlich noch Kürbis über – nur was macht man mit Kürbis noch so, außer Suppe? Kürbissuppe ist zwar prima, aber die hatten wir auch neulich erst. Auf der Packung vom Kürbis standen zufälligerweise Rezepte drauf, und an einem habe ich mich mal grob orientiert.

450g Muskatkürbis, in kleine Würfel geschnitten
100g Speck, in Würfel geschnitten

Zusammen anbraten und mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen.

300g Sauerrahm
100g Gorgonzola, in Stücke geschnitten

Mischen. Kürbis und Speck hineingeben. 4-5 Blätter Salbei fein hacken und dazu mischen.

300g Bandnudeln al dente kochen. Zu dem Rest mischen. In eine Auflaufform füllen und bei 180 Grad ca. 30min gratinieren.

Schon fertig! Der Arbeitsaufwand ist für dieses Gericht wirklich gering, und teuer ist es auch nicht. Dafür ein guter Weg, „mal was Anderes“ mit Kürbis zu machen außer Suppe. Schließlich ist Winterzeit auch Kürbiszeit!

Fazit: Mein Lieblingsessen wirds nicht, was aber vermutlich am Salbei liegt, den ich eigentlich scheußlich finde, aber der passt hier schon einfach gut rein. Wer Salbei mag, ist also auf der sicheren Seite. Für alle Anderen empfehle ich den Ersatz durch Schnittlauch…! Tobi fands aber lecker.

Morgen steht wieder der Chefkoch am Herd – es gibt Kalbsrollbraten, Semmelknödel und Rotkraut. Da freu ich mich jetzt schon drauf! Heute haben wir uns auch mal wieder den köstlichen Wildschweinleberkäs mit Senfragout gegönnt und bei der Gelegenheit ein Glas von dem Senfragout gekauft. Lecker! Außerdem mussten wir einen Abstecher in unseren Lieblingsladen machen – das Cuisinarium in Wien. Ein großartiger Laden, bei dem man alles bekommt, was das Kochherz höher schlagen lässt… und bald ist auch noch Weihnachten. Hm. Ob Tobi wohl was vom Cuisinarium bekommt? Hihi.


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Kürbis-Lauch-Lasagne

Kürbis-Lauch-Lasagne


Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder was vegetarisches – und ich nehme mir die Zeit für was „aufwändigeres“. Für diese Lasagne braucht es drei Komponenten und noch einen Spaziergang zu Hofer, aber was tut man nicht alles für gutes Abendessen.
Außerdem warten wir jetzt seit über einer Woche auf unseren neuen Fernseher – ob die österreichische Post wohl im Schnee stecken geblieben ist oder einfach nur keine Lust hat, uns das Teil zu liefern? Ziemlich frustrierend, so gerne würde ich meine Friends-DVDs endlich mal auf einem großen Bildschirm schauen.

Hier noch ein „Geheimtipp“ für alle Wiener: auf dem Weihnachtsmarkt am Maria-Theresien-Platz gibt es einen Stand, der Wildschweinleberkäse mit Senf-Peperoni-Zwiebel-Sauce verkauft. Ich mag ja eigentlich keinen Senf, aber diese Sauce ist so grandios lecker, dass ich sie demnächst an dem Stand erstehen werde – man kann sie dort nämlich auch in Gläsern kaufen! Gestern hab‘ ich Tobi und mir zwei Leberkäs mitgebracht – ein paar Bissen Liebe! 😉

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema… Lasagne!

Das Original-Rezept findet ihr hier: http://www.jamieoliver.com/recipes/home-cooking-skills/butternut-squash-and-sweet-leek-lasagne

Die drei Komponenten sind Kürbis, Lauch-Spinat-Ricotta Gemüse und Tomaten-Basilikumsauce. Außerdem braucht man natürlich Lasagneblätter, Mozzarella und Parmesan zum Überbacken.

Der Kürbis:

500g Butternut-Kürbis (oder Muskatkürbis) schälen, in Stücke schneiden und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl beträufeln. Gut durchmischen und auf ein Backblech geben – bei 190 Grad in den Ofen schieben und ca eine Stunde backen, bis der Kürbis gar und weich ist.

Das Lauch-Spinat-Ricotta Gemüse:

Das weiße und hellgrüne von zwei Stangen Lauch in feine Ringe schneiden. 100g frischen Blattspinat waschen und putzen [oder so wie ich TK-Blattspinat nehmen und schonmal etwas auftauen lassen]. Den Lauch in reichlich Olivenöl bei niedriger Hitze langsam dünsten, nach ca. 10min den Blattspinat dazu geben. Wenn der Spinat zusammengefallen [oder komplett aufgetaut] ist, vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und dann 250g Ricotta und Salz und Pfeffer unterrühren. Ich habe spontan noch etwas cremigen Schafskäse untergerührt, das hat sehr gut gepasst.

Die Tomaten-Basilikum-Sauce:

Eine Knoblauchzehe fein hacken. Eine kleine Hand voll Basilikumblätter abzupfen. Beides in Olivenöl anschwitzen, bis der Knoblauch Farbe nimmt. 600g gehackte Dosen-Tomaten (1,5 normale Dosen) dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 10 min köcheln bis sie leicht eingedickt ist.

Die Lasagne zusammensetzen:

Mit einer Schicht Tomatensauce beginnen, darauf Lasagne-Platten verteilen, eine Schicht Lauchmischung darauf verteilen und die Hälfte der Kürbisstücke darauflegen. Mit etwas Tomatensauce bedecken. Darauf wieder Lasagnenudeln, wieder Lauch und Kürbis, Tomatensauce, Lasagnenudeln. Zum Schluss die oberste Schicht Nudeln mit der restlichen Tomatensauce bedecken, einen Mozzarella in Stücke zupfen und darauf verteilen, eine Hand voll Parmesan reiben und darüber streuen.
Mit Alufolie abdecken und 20min bei 190 Grad backen, dann die Folie abnehmen und nochmal 20min backen bis der Käse schön golden ist.

Fazit: eine sehr leckere vegetarische Alternative zur klassischen Lasagne! Die Menge an Kürbis ist genau richtig, nicht so viel das es richtig süß wird. Das Lauchgemüse mit Ricotta kann man sicher, etwas verdünnt mit Brühe, gut auch als Pasta-Sauce machen. Ein ähnliches Rezept gibt es mit Blattspinat und Mascarpone, aber Mascarpone wäre hier einfach zu süß und fett gewesen. Morgen gibt’s jedenfalls Fasan. Den Rest des Kürbis verbrauchen wir nächste Woche in einem Kürbis-Nudel-Auflauf mit Speck, Gorgonzola und Sauerrahm – da freue ich mich jetzt schon drauf!

Tobi bestand darauf, ein Foto von der Köchin zu zeigen – ungeschminkt am Werk. Hoffentlich überlebt ihr den Schock!


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Hühnchenschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gebackene Hühnerschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gestern war Tobi auf dem Markt und hat Hühnchenschenkel und Paprika mitgebracht. Ich hatte auf Simply Recipes schon vor einer Weile das Rezept für die Sherry-Kartoffeln gefunden und da wir noch Sherry da haben, bin ich fix zu Hofer rüber und habe noch einen Sack Kartoffeln (verzeihung, Erdäpfel) besorgt. Herausgekommen ist das dann hier – und es war sehr lecker. Die Kartoffeln sind schön buttrig und werden durch den Sherry etwas süßlich – unsere Meinungen darüber sind gespalten, mir haben sie jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten:

2 Hühnerschenkel
500g Kartoffeln (festkochend)
Trockener Sherry
Butter
rote Paprika
Zwiebeln
Knoblauch
Sahne
frischer Thymian

Rezepte:

Die Sherry-Kartoffeln:

Sherry Potatoes Recipe | Simply Recipes

500g Kartoffeln waschen, in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. In einer Auflaufform schichten, jede Schicht salzen und pfeffern.
5 TL Butter langsam schmelzen, über die Kartoffeln gießen, 60ml trockenen Sherry drüber gießen. 30-40min offen backen, bis die oberen Kartoffeln leicht gebräunt und gar sind.

Die Hühnerschenkel:

…sind easy – zwei Schenkel waschen, gut trocknen, mit etwas Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cumin bestreuen und einmassieren. Pfanne mit Rapsöl (kein Olivenöl nehmen – das verbrennt bei hoher Hitze zu schnell!) heiß werden lassen, die Schenkel mit der Hautseite zuerst scharf anbraten und dann bei 180 Grad Umluft ca. 30min backen. Fertig. Wer will, kann auch vorher die Knochen auslösen (dafür sollte man aber einen relativ flexiblen Ausbeiner besitzen!), das Fleisch mit Pesto oder Kräuterfrischkäse bestreichen, zusammenfalten/-rollen und mit Rouladengarn oder -spießen fixieren. Dann braucht die Zubereitung im Ofen allerdings nur noch 15-20min.

Die Peperonata:

Paprika in mittelgroße Stücke schneiden, Zwiebeln in dicke Würfel oder Ringe. Beides bei mittlerer Hitze in die Pfanne (mit etwas Butter und Olivenöl) bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Eine gehackte oder durchgepresste Knoblauchzehe dazugeben. Mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen (getrockneter geht auch, entsprechend weniger nehmen – auch Oregano würde passen). Wenn die Paprika gar sind, einen Schuss Sahne dazu geben und einkochen lassen.
Wer hat, kann auch noch Cherrytomaten reinschmeißen. Creme fraiche statt Sahne schmeckt auch sehr lecker.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Kosten: gering


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