Kürbis-Nudel-Auflauf mit Gorgonzola

Kürbis-Nudel-Auflauf mit Speck, Gorgonzola und Salbei


Von der Kürbis-Lauch-Lasagne letzte Woche war natürlich noch Kürbis über – nur was macht man mit Kürbis noch so, außer Suppe? Kürbissuppe ist zwar prima, aber die hatten wir auch neulich erst. Auf der Packung vom Kürbis standen zufälligerweise Rezepte drauf, und an einem habe ich mich mal grob orientiert.

450g Muskatkürbis, in kleine Würfel geschnitten
100g Speck, in Würfel geschnitten

Zusammen anbraten und mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen.

300g Sauerrahm
100g Gorgonzola, in Stücke geschnitten

Mischen. Kürbis und Speck hineingeben. 4-5 Blätter Salbei fein hacken und dazu mischen.

300g Bandnudeln al dente kochen. Zu dem Rest mischen. In eine Auflaufform füllen und bei 180 Grad ca. 30min gratinieren.

Schon fertig! Der Arbeitsaufwand ist für dieses Gericht wirklich gering, und teuer ist es auch nicht. Dafür ein guter Weg, „mal was Anderes“ mit Kürbis zu machen außer Suppe. Schließlich ist Winterzeit auch Kürbiszeit!

Fazit: Mein Lieblingsessen wirds nicht, was aber vermutlich am Salbei liegt, den ich eigentlich scheußlich finde, aber der passt hier schon einfach gut rein. Wer Salbei mag, ist also auf der sicheren Seite. Für alle Anderen empfehle ich den Ersatz durch Schnittlauch…! Tobi fands aber lecker.

Morgen steht wieder der Chefkoch am Herd – es gibt Kalbsrollbraten, Semmelknödel und Rotkraut. Da freu ich mich jetzt schon drauf! Heute haben wir uns auch mal wieder den köstlichen Wildschweinleberkäs mit Senfragout gegönnt und bei der Gelegenheit ein Glas von dem Senfragout gekauft. Lecker! Außerdem mussten wir einen Abstecher in unseren Lieblingsladen machen – das Cuisinarium in Wien. Ein großartiger Laden, bei dem man alles bekommt, was das Kochherz höher schlagen lässt… und bald ist auch noch Weihnachten. Hm. Ob Tobi wohl was vom Cuisinarium bekommt? Hihi.


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Chipotle Meatballs

Chipotle Meatballs mit Maistortillas und Créme fraîche


So, da bin ich wieder – und heute gibt’s was richtig leckeres: Mexikanisch! Da ich vom letzten Mal Enchiladas noch Chipotle Chilies in Adobo-Sauce da habe, habe ich nach einem Rezept gesucht, wo ich die lecker verarbeiten kann. Natürlich wurde ich mal wieder auf simplyrecipes.com fündig, denn dort gibt es sehr viele mexikanische und Texmex-Rezepte.

Im Originalrezept wird reines Schweinehack verwendet, ich bin allerdings zu faul um danach zu suchen und nehme daher ganz normales gemischtes Hack. Die Chipotle Chilies in Adobo gibt’s in Mexikanischen Lebensmittelgeschäften und Internationalen Abteilungen größerer Supermärkte – man könnte ansonsten auch eine Mischung aus Jalapenos und Chipotle Chili Pulver nehmen.

Hier ist das Original-Rezept:  http://simplyrecipes.com/recipes/chipotle_meatballs/

Und hier nun meine Version für zwei Personen…

500g gemischtes Hackfleisch
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
eine dicke Scheibe Speck, fein gehackt
2 Eier
60g Semmelbrösel
1 kleiner Bund gehackte Pfefferminze (frisch)

Alles zusammen entweder durch den Mixer jagen oder sehr fein hacken und mit den Händen mischen. Ich habe keinen Standmixer, deswegen wird bei uns gehackt. Speck, Knoblauch und Eier mische ich kurz mit dem Stabmixer. Aus der Masse ca. 15 kleine Fleischbällchen formen, auf ein Backbleck geben und gut 15min bei 220 Grad backen, bis sie leicht gebräunt sind.

800ml (2 Dosen) gehackte Tomaten abgießen und 60ml Saft behalten
1-2 Chipotle Chilies plus 1-2 TL von der Adobo-Sauce
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 TL Oregano (getrocknet)
1/2 TL Salz

Alles zusammen mixen (Standmixer oder Stabmixer). Über die gebackenen Fleischbällchen gießen und nochmal 15-20min backen, bis die Sauce schön dick ist.

Serviert wird das ganze entweder über Reis mit etwas Creme fraiche dazu, oder, wie bei uns, mit frischen Maistortillas und Creme fraiche. Guacamole wäre bestimmt auch noch prima.

Sehr lecker – aber auch wirklich scharf! Wer es nicht so gern scharf mag, einfach weniger von den Chipotle Chilis nehmen…


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Heute bleibt die Küche kalt…

… wir gehen in den WienerWald! Nein, auch das nicht, wir haben heute ein immer noch opulentes Resteessen veranstaltet: den restlichen Pie, dazu Fasanensandwiches mit Pilzen.

Morgen gibt’s wieder was feines zum nachkochen, wir wissen auch schon was… seid gespannt!

Sonntagsbraten: Fasan

Fasan mit Rahmschwammerln, Kartoffelgratin und tomatisierten Speckbohnen

Hi,

mein erstes Gastspiel hier. Nachdem wir gestern brav waren haben wir heute wieder reingehauen, wie der Titel schon vermuten lässt.

Zuerst habe ich das Gratin angesetzt, denn das muss zuerst in den Ofen da es am längsten braucht. Schon mittags habe ich 300 ml Sahne mit Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Salz und Pfeffer aufgekocht. Das lasse ich dann ziehen und kalt werden. Die Sahne muss richtig fies versalzen und überwürzt sein – die Kartoffeln werden nachher darin gegart, ziehen die Gewürze ein und schmecken dann nach was, das Übersalzene wird durch die sonst ungewürzten Kartoffeln ausgeglichen. Hier gilt es also, sich was zu trauen, sonst schmeckt’s nachher wie eingeschlafene Füße.

Für das Gratin habe ich ca. 300g Kartoffel (festkochend) geschält und in ganz feine Scheiben geschnitten. Die kommen dann in eine gebutterte Form, und werden mit der abgeseihten Gewürzsahne übergossen, bis sie knapp bedeckt sind. Dann das ganze bei 150°C Umluft für eine gute Stunde in den Ofen. Ist praktisch, da das Gratin ab hier keine Aufmerksamkeit erfordert, und es auch auf 10 Minuten mehr oder weniger nicht ankommt. Einfach aber dankbar. Fire and forget.

Als nächstes habe ich mich des Fasans angenommen. Den gab es praktischer Weise schon in Lardo (Rückensspeck vom Schwein) eingepackt und schön mit Kräutern mariniert in unserem neuen Lieblingssupermarkt. Ein Fasan reicht übrigens gerade für 2, er ist ein ganzes Stückchen kleiner als ein Huhn. Den Fasan habe ich also einfach ausgepackt und in der Pfanne von allen Seiten gut angebraten. Als er soweit war, habe ich ein Bund grob gehacktes Suppengemüse und eine gehackte Zwiebel zugegeben. Das ganze habe ich dann 5 Minuten mitgebraten. Dann einen Esslöffel Tomatenmark dazu, ebenfalls kurz angeröstet und mit Rotwein abgelöscht.

Dann zuerst Gemüse und Rotwein in einen Bräter, Fasan obendrauf und zum Gratin in den Ofen. Das Gratin war zu dem Zeitpunkt etwa 15-20 Minuten in der Röhre.

Dann habe ich meine Bohnen geputzt, Speck und Zwiebeln für dieselben geschnitten, langsam gebraten und schonmal Bohnenwasser aufgesetzt. Als der Fasan nach ca. 30 Minuten fast gut war, habe ich die Bohnen gekocht, den Speck und die Zwiebeln derweil mit etwas Tomatenmark ergänzt und mit einem Schluck vom Bratensatz des Fasans abgelöscht und mit ein bisschen Kräuter der Provence und Bohnenkraut abgeschmeckt.

Parallel habe ich 2 Hand voll Champignongs in die Pfanne geworfen. Während die Pilze in der Pfanne waren dann den Fasan aus dem Ofen. In Alufolie eingeschlagen und ruhen lassen. Die Flüssigkeit aus dem Bräter habe ich mit in die Pilzpfanne gegeben, um sie zu reduzieren. Zusätzlich habe ich sie mit etwas Mondamin abgebunden.

Damit ist das Essen dann auch im Prinzip schon fertig:

Noch schnell die Bohnen, als sie fertig waren, in die Speckpfanne geworfen und gemischt. Dann den Fasan ausgepackt und zerlegt. Das geht wie bei Hühnchen auch – ist also nicht weiter schwer. Dann alles auf den Teller, das Gratin habe ich mit einer Tasse aus der Auflaufform ausgestochen – so ist’s schön rund. Zuletzt ein schluck Sahne in die Pilzsoße und die an den Fasan. Ein Löffel Preiselbeeren obenauf und: guten Appetit!

PS: Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist mir bei der Soße ein Fehler unterlaufen. Ich habe sie nicht weit genug reduziert, und dadurch hatte Sie keinen Stand auf dem Teller, sondern ist mehr so herumgesuppt. Hier hätten 2 Minuten mehr auf dem Herd gut getan, auch so war’s kein Drama, nur leichte Abzüge in der B-Note.


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Kürbis-Lauch-Lasagne

Kürbis-Lauch-Lasagne


Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder was vegetarisches – und ich nehme mir die Zeit für was „aufwändigeres“. Für diese Lasagne braucht es drei Komponenten und noch einen Spaziergang zu Hofer, aber was tut man nicht alles für gutes Abendessen.
Außerdem warten wir jetzt seit über einer Woche auf unseren neuen Fernseher – ob die österreichische Post wohl im Schnee stecken geblieben ist oder einfach nur keine Lust hat, uns das Teil zu liefern? Ziemlich frustrierend, so gerne würde ich meine Friends-DVDs endlich mal auf einem großen Bildschirm schauen.

Hier noch ein „Geheimtipp“ für alle Wiener: auf dem Weihnachtsmarkt am Maria-Theresien-Platz gibt es einen Stand, der Wildschweinleberkäse mit Senf-Peperoni-Zwiebel-Sauce verkauft. Ich mag ja eigentlich keinen Senf, aber diese Sauce ist so grandios lecker, dass ich sie demnächst an dem Stand erstehen werde – man kann sie dort nämlich auch in Gläsern kaufen! Gestern hab‘ ich Tobi und mir zwei Leberkäs mitgebracht – ein paar Bissen Liebe! 😉

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema… Lasagne!

Das Original-Rezept findet ihr hier: http://www.jamieoliver.com/recipes/home-cooking-skills/butternut-squash-and-sweet-leek-lasagne

Die drei Komponenten sind Kürbis, Lauch-Spinat-Ricotta Gemüse und Tomaten-Basilikumsauce. Außerdem braucht man natürlich Lasagneblätter, Mozzarella und Parmesan zum Überbacken.

Der Kürbis:

500g Butternut-Kürbis (oder Muskatkürbis) schälen, in Stücke schneiden und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl beträufeln. Gut durchmischen und auf ein Backblech geben – bei 190 Grad in den Ofen schieben und ca eine Stunde backen, bis der Kürbis gar und weich ist.

Das Lauch-Spinat-Ricotta Gemüse:

Das weiße und hellgrüne von zwei Stangen Lauch in feine Ringe schneiden. 100g frischen Blattspinat waschen und putzen [oder so wie ich TK-Blattspinat nehmen und schonmal etwas auftauen lassen]. Den Lauch in reichlich Olivenöl bei niedriger Hitze langsam dünsten, nach ca. 10min den Blattspinat dazu geben. Wenn der Spinat zusammengefallen [oder komplett aufgetaut] ist, vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und dann 250g Ricotta und Salz und Pfeffer unterrühren. Ich habe spontan noch etwas cremigen Schafskäse untergerührt, das hat sehr gut gepasst.

Die Tomaten-Basilikum-Sauce:

Eine Knoblauchzehe fein hacken. Eine kleine Hand voll Basilikumblätter abzupfen. Beides in Olivenöl anschwitzen, bis der Knoblauch Farbe nimmt. 600g gehackte Dosen-Tomaten (1,5 normale Dosen) dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 10 min köcheln bis sie leicht eingedickt ist.

Die Lasagne zusammensetzen:

Mit einer Schicht Tomatensauce beginnen, darauf Lasagne-Platten verteilen, eine Schicht Lauchmischung darauf verteilen und die Hälfte der Kürbisstücke darauflegen. Mit etwas Tomatensauce bedecken. Darauf wieder Lasagnenudeln, wieder Lauch und Kürbis, Tomatensauce, Lasagnenudeln. Zum Schluss die oberste Schicht Nudeln mit der restlichen Tomatensauce bedecken, einen Mozzarella in Stücke zupfen und darauf verteilen, eine Hand voll Parmesan reiben und darüber streuen.
Mit Alufolie abdecken und 20min bei 190 Grad backen, dann die Folie abnehmen und nochmal 20min backen bis der Käse schön golden ist.

Fazit: eine sehr leckere vegetarische Alternative zur klassischen Lasagne! Die Menge an Kürbis ist genau richtig, nicht so viel das es richtig süß wird. Das Lauchgemüse mit Ricotta kann man sicher, etwas verdünnt mit Brühe, gut auch als Pasta-Sauce machen. Ein ähnliches Rezept gibt es mit Blattspinat und Mascarpone, aber Mascarpone wäre hier einfach zu süß und fett gewesen. Morgen gibt’s jedenfalls Fasan. Den Rest des Kürbis verbrauchen wir nächste Woche in einem Kürbis-Nudel-Auflauf mit Speck, Gorgonzola und Sauerrahm – da freue ich mich jetzt schon drauf!

Tobi bestand darauf, ein Foto von der Köchin zu zeigen – ungeschminkt am Werk. Hoffentlich überlebt ihr den Schock!


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Shepherd’s Pie

Shepherd’s Pie


Draußen schneit es und seit unsere Heizung wieder richtig heizt, muss man sich auch nicht mehr in drei Decken wickeln. Trotzdem ist mir nach etwas richtig Deftigem, was von Innen durchwärmt – also gibt es heute Auflauf. Und zwar nicht irgendeinen, nein, sondern Shepherd’s Pie. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, Kartoffelbrei zu überbacken, sollte eine Medaille bekommen!

Die Anregung kommt von der Jamie Oliver Homepage, aus der „Home Cooking Skills“ Ecke. Das Original-Rezept findet ihr hier:

http://www.jamieoliver.com/recipes/home-cooking-skills/shepherd-s-pie

Heute mittag geht’s auf den Naschmarkt, um Lammhack zu besorgen, das bekommt man nämlich in den Supermärkten nicht. Kartoffeln sind sowieso noch reichlich da, aber ein Trip zu Hofer wird mir wohl trotzdem nicht erspart bleiben, denn die 2kg Zwiebeln, die wir vor nicht mal zwei Wochen gekauft haben, haben sich schon wieder in Luft aufgelöst.
Tobi wird zur Abwechslung am Sonntag kochen und euch erzählen, was aus der spontanen Idee, Fasan zu machen dann tatsächlich geworden ist! Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, ich weiß nicht, ob ich schon jemals bewusst Fasan gegessen habe. Flugente gab’s früher immer bei meiner Oma, und Wachteln kenne ich auch – Geflügel, nur „wilder“.

Morgen gibt es unterdessen wieder etwas vegetarisches: eine Lasagne mit Kürbis und Lauch-Spinat-Gemüse. Mal schauen ob sie uns überzeugen kann! Aber erstmal geht’s jetzt los mit dem Shepherd’s Pie – hier ist meine Version für zwei Personen, die keinen Stangensellerie mögen…

1/2 Zwiebel, ein Stück Sellerie, eine Möhre und eine Knoblauchzehe hacken
eine kleine Hand voll frischen Rosmarin abzupfen
500g frisches Lammhackfleisch
1/2 400g-Dose Tomaten
125ml Brühe

Die Zwiebel, Sellerie, Möhre und Knoblauch und fast alle Rosmarinnadeln in heißem Olivenöl sautieren. Etwa 10min kochen bis alles etwas weich geworden ist. Das Lammhackfleisch dazu geben und bei hoher Hitze rundrum bräunen. Nun überschüssige Flüssigkeit abgießen, die Tomaten, Brühe und Salz und Pfeffer dazugeben. Aufkochen und eine gute Stunde vor sich hin köcheln lassen.
Währenddessen schonmal die Kartoffeldecke zubereiten:

750g Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden

In gut gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich sind. Abgießen, ein ordentliches Stück Butter, einen Schuss Milch, Salz, etwas Muskat dazu geben und durchstampfen. Wer keinen Kartoffelstampfer hat, kann das auch mit der Gabel machen, es dauert nur etwas länger. Bitte nicht mit dem Mixer – dann gibt’s Kartoffelkleister!

In eine Auflaufform zuerst die Hackfleischsauce geben und dann mit dem Kartoffelbrei abdecken. Die restlichen Rosmarinnadeln in den Kartoffelbrei stecken, mit etwas Olivenöl beträufeln und für ca. 25min bei 200 Grad in den Ofen packen.

Dazu gab es Erbsen mit Parmesan – ich hab‘ einfach TK-Erbsen in kochendes Wasser gegeben und 2-3min erhitzt, abgegossen, ein Stückchen Butter dazu, geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer. Ein Schuss Sahne macht sich auch gut. Statt Erbsen könnte man auch gut Brokkoli, Lauchgemüse oder grüne Bohnen machen.


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Süßkartoffelsuppe mit Entenbrust

Süßkartoffelsuppe mit Entenbrust


Eigentlich wollte ich ja heute schon wieder vegetarisch kochen – aber im Spar Gourmet gibt’s grad leckere Entenbrust für gar nicht viel Geld. Deshalb peppe ich meine Lieblingssuppe heute mal etwas auf! 🙂 Das Rezept ist mal wieder von Simply Recipes, allerdings habe ich es etwas an meinen Geschmack angepasst. Hier findet ihr das Original: http://simplyrecipes.com/recipes/creamy_sweet_potato_soup/

Süßkartoffeln sind in Deutschland leider recht teuer, aber die Menge der Suppe reicht locker für 2 Hauptmahlzeiten – ich werde also vermutlich ungefähr die Hälfte einfrieren. Falls ich nicht den Rest unkontrolliert weglöffle – so lecker ist diese Suppe.

Man braucht für meine Version:

1kg Süßkartoffeln, in Stücke geschnitten
1 Stange Lauch in Ringe geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Zimtstange
1/4 TL frisch geriebener Muskat
1l Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe für die Vegis)
350ml Sahne
2 TL Ahornsirup

In einem großen Topf einige TL Butter zerlassen. Die Zwiebel, Lauch und Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Süßkartoffeln, die Zimtstange, den Muskat und die Brühe dazugeben, aufkochen. Etwa 20min kochen – bis die Kartoffeln gar sind. Dann die Zimtstange entfernen und die Suppe pürieren.

Zum Schluss die Sahne und den Ahornsirup dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und wieder heiß werden lassen. Fertig!

Die Entenbrust habe ich auf Tobi’s Anweisungen hin im Ofen unter den Grill gepackt – 275 Grad, einige Minuten zuerst mit der Hautseite nach oben, dann kurz umdrehen, und zum Schluss noch ca. 5min bei 200 Grad in der Mitte des Ofens. So war sie sehr schön rosa.
Als Beilagen gab es außerdem gemischen Salat mit Olivenöl und Balsamicoessig und leckere Knoblauchcroutons – Toastbrot in große Quadrate schneiden, Butter und eine gehackte Knoblauchzehe in der Pfanne heiß werden lassen, die Butter von den Brotstücken gleichmäßig auf beiden Seiten aufsaugen lassen und langsam rösten.


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Pasta mit Champignons und Ingwer-Zitronen-Dressing

Pasta mit Champignons und Ingwer-Zitronen-Dressing


Heute gibt es Pasta – mal anders.
Auch dieses Rezept hatte ich schon vor gefühlten Ewigkeiten gefunden und ein Lesezeichen gesetzt, es aber erst letzte Woche ausprobiert. Da noch etwas Dressing übrig ist (das hält sich im Kühlschrank recht lange) und es bei Hofer grade Champignons 50% reduziert gab, habe ich beschlossen, das heute noch mal zu machen. Außerdem war es sooooo lecker. 😀

Das Rezept kommt von Simply Recipes:  http://simplyrecipes.com/recipes/noodles_with_mushrooms_and_lemon_ginger_dressing/

Ich nehme ganz normale Spaghetti, da mir Udon und Soba einfach zu teuer sind. 3 Euro für 250g Nudeln?! Nein danke. Das Rezept habe ich fast exakt so gemacht, allerdings ist bei mir nur die Schale eine halben Zitrone drin und ich habe 1-2TL mehr Honig dazu gegeben. Man muss das Dressing unbedingt mit einem Stabmixer oder Standmixer pürieren – sonst verbinden sich die einzelnen Teile nicht richtig und man kaut auf Ingwer und Zitronenschale herum.

Hier ist das Rezept „auf europäisch“:

Dressing:
3/4 TL Cayennepfeffer
die abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone (zumindest ungespritzt sollte sie sein)
ein 2cm-Stück Ingwer, fein gehackt oder gerieben
60ml Reisessig
80ml Sojasauce
2-3 TL Honig

Alles zusammen in einen Becher geben und mit dem Mixer gut durchrühren. Dann, während der Mixer läuft, langsam 3 TL Olivenöl und 1 TL Sesamöl dazu geben. Fertig!

Die Champignons in feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne einige TL Butter heiß werden lassen, wenn die Butter anfängt zu schäumen, die Champignons dazu geben. Salzen und pfeffern, 2-3min sautieren.

Die Spaghetti kochen und abtropfen lassen. In einer Schale die Spaghetti mit den Pilzen und etwas von dem Dressing mischen. Achtung! Nicht einfach alles drüber kippen. Man braucht nicht allzu viel davon, also erst mal drüberträufeln und dann je nach Geschmack die Menge erhöhen. Ein gutes Büschel frischen Koriander hacken und dazu geben. Wer hat, kann noch 1-2 TL gerösteten Sesam drüber streuen.

Bild kommt später nach 🙂


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Hühnchenschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gebackene Hühnerschenkel mit Sherry-Kartoffeln und Peperonata

Gestern war Tobi auf dem Markt und hat Hühnchenschenkel und Paprika mitgebracht. Ich hatte auf Simply Recipes schon vor einer Weile das Rezept für die Sherry-Kartoffeln gefunden und da wir noch Sherry da haben, bin ich fix zu Hofer rüber und habe noch einen Sack Kartoffeln (verzeihung, Erdäpfel) besorgt. Herausgekommen ist das dann hier – und es war sehr lecker. Die Kartoffeln sind schön buttrig und werden durch den Sherry etwas süßlich – unsere Meinungen darüber sind gespalten, mir haben sie jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten:

2 Hühnerschenkel
500g Kartoffeln (festkochend)
Trockener Sherry
Butter
rote Paprika
Zwiebeln
Knoblauch
Sahne
frischer Thymian

Rezepte:

Die Sherry-Kartoffeln:

Sherry Potatoes Recipe | Simply Recipes

500g Kartoffeln waschen, in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. In einer Auflaufform schichten, jede Schicht salzen und pfeffern.
5 TL Butter langsam schmelzen, über die Kartoffeln gießen, 60ml trockenen Sherry drüber gießen. 30-40min offen backen, bis die oberen Kartoffeln leicht gebräunt und gar sind.

Die Hühnerschenkel:

…sind easy – zwei Schenkel waschen, gut trocknen, mit etwas Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cumin bestreuen und einmassieren. Pfanne mit Rapsöl (kein Olivenöl nehmen – das verbrennt bei hoher Hitze zu schnell!) heiß werden lassen, die Schenkel mit der Hautseite zuerst scharf anbraten und dann bei 180 Grad Umluft ca. 30min backen. Fertig. Wer will, kann auch vorher die Knochen auslösen (dafür sollte man aber einen relativ flexiblen Ausbeiner besitzen!), das Fleisch mit Pesto oder Kräuterfrischkäse bestreichen, zusammenfalten/-rollen und mit Rouladengarn oder -spießen fixieren. Dann braucht die Zubereitung im Ofen allerdings nur noch 15-20min.

Die Peperonata:

Paprika in mittelgroße Stücke schneiden, Zwiebeln in dicke Würfel oder Ringe. Beides bei mittlerer Hitze in die Pfanne (mit etwas Butter und Olivenöl) bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Eine gehackte oder durchgepresste Knoblauchzehe dazugeben. Mit frischem Thymian, Salz und Pfeffer würzen (getrockneter geht auch, entsprechend weniger nehmen – auch Oregano würde passen). Wenn die Paprika gar sind, einen Schuss Sahne dazu geben und einkochen lassen.
Wer hat, kann auch noch Cherrytomaten reinschmeißen. Creme fraiche statt Sahne schmeckt auch sehr lecker.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Kosten: gering


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Willkommen!

Fast hätte ich automatisch auf Englisch geschrieben, denn dies ist meine erster Blog auf Deutsch. Das wird zwar alle meine Freunde, die kein Deutsch sprechen, ausschließen, aber der Großteil kann’s dann ja doch.

Willkommen bei Kitchen Desasters!

Hier werden Tobi und ich (so gut wie) täglich von unseren Küchenabenteuern berichten, unsere Rezepte und Gerichte präsentieren und einfach ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Auf der Seite „Über uns“ findet ihr ein paar Hintergrundinfos über die Köche. Wir sind Studenten in Wien mit einer verhängnisvollen Leidenschaft für’s Kulinarische. Verhängnisvoll?! Naja, mit einem Studentenbudget einigermaßen aufwendig und anspruchsvoll zu kochen ist manchmal eine echte Herausforderung. Und wenn man morgens schon darüber nachdenkt und diskutiert was man zum Abendessen machen könnte, dann fühlt man sich manchmal echt, als hätte man einen Schuss. Und damit diese geringfügige Verrücktheit endlich mal einen Nutzen für andere Leute hat, könnt ihr euch unsere Werke nun hier anschauen.

Die Zutaten

Als ständiger Bestand sind da: ungefährt zigtausend Gewürze, von Cumin über Zitronenthymian bis hin zu thailändischen Currypasten; Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Balsamicoessig, Apfelessig, Reisessig, Sojasauce; Walnusspesto, Tomatenmark, Majo, Ketchup, Senf; frischer Rosmarin, frischer Thymian. Außerdem natürlich Butter, Milch, Joghurt, Sahne und/oder Creme fraiche, Zwiebeln, Kartoffeln, Äpfel, Käse, Schinken, Brot und so – wir sind immer gut ausgestattet und sollte Wien morgen einschneien, können wir bestimmt noch ein paar Wochen überleben. Wir kaufen bei Hofer, Spar Gourmet, Billa und auf dem Markt ein – am Liebsten auf dem Brunnen- und Naschmarkt.

Die Rezepte

Wir mischen Rezepte aus Kochbüchern, dem Internet, Tobi’s Erfahrungsbestand, unseren eigenen Kreationen und Anregungen aus Restaurants. Aktuell nutze ich die folgenden Kochbücher und -blogs:

Jamie’s Italy, Jamie’s America, Jamie at Home, Jamie does…, Cook with Jamie, Mastering the Art of French Cooking, So kocht Amerika, Simply Recipes Food and Cooking Blog, www.foodnetwork.com

Gekocht wird immer für zwei Personen, manchmal auch für mehr.